In Peking und Tokio lieferten sich die deutschen Top-Tennisprofis überraschende und hart erkämpfte Duelle. Die China Open begannen für die Deutschen sehr gut. Philipp Kohlschreiber, der sich auf Platz 32 der Weltrangliste befindet, konnte in der ersten Runde gegen Fernando Verdasco, der den 9. Platz in der Weltrangliste belegt, einen Sensationssieg feiern. Ebenso gelang Michael Berrer, der 51. in der Weltrangliste, ein überraschender Sieg gegen den Weltranglistensiebten Tomas Berdych. Auch bei den Damen in Peking endete die erste Runde des WTA Turniers mit Überraschungen. Angelique Kerber setzte sich gegen die Weltranglistenelfte Agnieszka Radwanska aus Polen durch und freut sich über ihren ersten Sieg gegen eine Top-20 Spielerin.
Weniger erfolgreich lief es in der ersten Runde des Turniers in Tokio für Juan Martin del Potro, der zum zweiten Mal sein Comeback versuchte. Nach einer verletzungsbedingten Pause von acht Monaten unterlag er bereits in Bangkok, und auch dieses Wochenende in Tokio seinem Gegner. Den Grund seiner Niederlagen sucht Del Potro in der Verletzungspause. Er bittet um etwas Geduld, um wieder in jene Form zu kommen, welche ihm den Sieg bei den US Open 2009 brachte. In etwa einem Monat wird er nach harter Arbeit und viel Training wieder dieses Niveau erreicht haben, meint er.