Tennis wird sowohl im Bereich des Freizeitsportes als auch des Profisportes gerne gespielt. Grundsätzlich können zwei oder vier Spieler gegeneinander antreten. Ob hier Mann gegen Mann, Frau gegen Frau oder Frau gegen Mann aufeinander treffen ist egal. Seit 1988 ist Tennis wieder eine Kategorie der olympischen Spiele.
Wer diese Sportart ausüben möchte, benötigt einen Schläger, einen Ball, der in der Regel gelb ist, ein Spielfeld, ein Netz und natürlich einen Gegner.
Das rechteckige Spielfeld wird durch ein Netz in zwei Hälften getrennt. Die Länge beträgt in etwa vierundzwanzig Meter und die Breite, bei einem Einzel (zwei Spieler) ungefähr acht Meter und bei einem Doppel (vier Spieler) ungefähr elf Meter. Zusätzlich wird das Feld mittels Grundlinien (Baselines), Seitenlinien (Sidelines), Aufschlaglinien, Aufschlagmittellinien und Aufschlagfelder (T-Linien) geteilt. Der Spielplatzbelag besteht entweder aus Sand, Rasen, Kunstrasen, Teppich oder aus Kunststoffgranulat. Dabei kommt es darauf an, ob das Match im Freien oder in einer Halle stattfindet. Das Netz ist circa einen Meter hoch.
Beim Tennis gibt es so genannte Grundschlagarten. Der Ball wird mit der Vorhand (Forehand), der Rückhand (Backhand) oder beim Aufschlag (Service), mit dem Schläger in die andere Spielhälfte geschlagen. Weitere Bezeichnungen wie Return, Schmetterball (Smash), Passierschlag, Lob, Stoppball, Volley (Flugball), Topspin, Slice, Cross, Longline oder Ass und Service Winner sind bedeutende Begriffe, die jeder Tennisspieler und auch Zuschauer kennen sollte.
Ziel des Spieles ist, den Ball einmal mehr als der Gegenspieler über das Netz zu befördern. Dabei darf der Ball lediglich ein einziges Mal den Boden berühren, bevor der Andere zurückschlägt. Beim Aufschlag herrschen bestimmte Grundregeln. Der Ballwechsel muss hierbei diagonal in das gegenüberliegende Feld gespielt werden. Der Spieler hat grundsätzlich zwei Aufschlagversuche. Falls der Ball das Netz berührt, wird der Aufschlag wiederholt.
Die Zählweise erfolgt in Sätzen. Hier wird unterschieden, ob es sich um Amateurspiel, Seniorenspiel oder Profispiel handelt. Dies bedeutet, dass der Spieler mit zwei, drei oder mehrere Sätzen Vorsprung beziehungsweise Mehrheit gewinnt. Der einzelne Satz wird in fünfzehn, dreißig und vierzig Punkte aufgeteilt. Wer den vierzig Punktestand oder zwei Punkte mehr erzielt, gewinnt den Satz. Wenn der Schiedsrichter „Einstand“ ruft, meint er Punktegleichstand, ruft dieser hingegen „Vorteil“, dann könnte ein Spieler mit dem nächsten Punkt siegen. Diese Spielchance wird auch als Satzball oder Matchball bezeichnet.
Der genannte Punktestand bezieht sich immer auf den Spieler, der den Aufschlag unternimmt. Das heißt, wenn der Sprecher dreißig zu fünfzehn sagt, hat der Sportler, der mit dem Aufschlag an der Reihe ist, dreißig Punkte in diesem Satz. Dies ist nur ein Grundgerüst aller Spielregeln. Wer sich für Tennis interessiert, wird bestimmt noch viele weitere entdecken. Danach könnten die internationalen Turniere mit Spannung verfolgt werden. Der Tennisspieler, der als Ass hervorsticht, wird in der Weltrangliste nach oben gereiht.
Die bekanntesten Wettbewerbe sind die Grand-Slam Turniere: Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open; die Mannschaftswettbewerbe: Davis Cup, World Team Cup, Fed Cup sowie die Hopman Cup Profitour: Association of Tennis Professionals und Women´s Tennis Association.
Wer diese Sportart erlernen möchte, sollte sich einen Tennistrainer organisieren. Mit stetigem Sportgeist und Durchhaltevermögen bleibt man am Ball.