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Familie Kurz berichtet über Tennis und Sport

Tennis zählt zu den Rückschlagspielen, und ein Match wird entweder von zwei oder von vier Spielern ausgetragen. Setzt sich ein Team aus zwei Männern zusammen, spricht man von einem Herrendoppel, bestreiten zwei Damen das Spiel im Team, spricht man von einem Damendoppel. Auch Spiele, in denen ein Team jeweils aus einem Mann und einer Frau bestehen, existieren. Hier wird das Spiel in einem mixed, d. h. gemischten, Team bestritten. Hatte die intensive und ausdauernde Sportart früher noch den Touch des Elitären, ist es inzwischen zu einem Breitensport geworden, der auch abseits der gut situierten Haushalte eine hohe Anhängerschaft findet.

Entstanden ist die Sportart im 19. Jahrhundert in Klöstern. Unter dem Namen Jeu de Paume schlugen die Spieler einen Ball über ein Netz zur gegenüberliegenden Wandseite, ähnlich dem bekannten Squash-Spiel. Für die heutige Form des Tennisspiels wurde im Jahr 1874 von Walter Clopton Wingfield ein Patent angemeldet. Verbindliche Regeln wurden definiert, kurz darauf wurden erste Weltmeisterschaften organisiert. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden bereits Profi-Ligen. Folglich wurden nicht mehr alle Spieler zu Turnieren zugelassen, dies blieb nun den Assen vorbehalten. Turniere wie die US Open und die French Open gelangten zu großem Ansehen.

Ein Tennisfeld ist üblicherweise 23,77 Meter lang und im Einzel 8,23 Meter breit. Im Doppel beträgt die Breite des Feldes bei gleicher Länge 10,97 Meter. Die Grund- und Seitenlinien begrenzen das Spielfeld, sind aber noch Bestandteil des Spielfeldes. Sobald ein Ball diese Linien berührt, befindet er sich noch im Spielfeld und wird nicht als „aus“ gewertet. Da derlei Einschätzungen oftmals punktentscheidend sind, im schnellen Verlauf des Spiels aber nicht immer sofort eindeutig erkannt werden können, dienen Videobeweise dazu, Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Zu den gängigen Grundschlagarten zählen bei diesem Sport die Vorhand, die Rückhand und der Aufschlag. Bei der Vorhand wird mit der Schlaghand der Schlag eingeleitet. Bei Rechtshändern ist die Schlaghand üblicherweise rechts, bei Linkshändern links. Nur einige wenige Spieler beherrschen diese Technik mit beiden Händen. Gegenteilige Spielweise umschreibt die Rückhand. Hier wird der Schlag mit der der Schlaghand gegenüberliegenden Seite ausgeführt. Bei Linkshändern also rechts, bei Rechtshändern links. Diese Technik wird beidhändig wie auch beidhändig ausgeführt. Da die einhändige Ausführung dieser Technik viel Kraft erfordert, tendieren gerade Anfänger dazu, diese mit beiden Händen durchzuführen. Die letzte Grundschlafart stellt der Aufschlag dar. Dieser wird benutzt, um einen Ballwechsel anzukündigen. Der Ball wird dabei hochgeworfen und in das Feld des Gegners gespielt. Da die Linien Teil des Spielfeldes sind, ist bei dieser Technik ein Überschreiten der Grundlinien ein Regelverstoß, welcher geahndet wird. Nach zwei erfolglosen Aufschlagversuchen wird dem Gegner der Punkt zugesprochen.

Auch im Tennis sind Punkte entscheidend. Gegliedert wird ein Match durch verschiedene Sätze, welche wiederum in verschiedene Spiele unterteilt sind. Man beginnt beim Zählen im Tennis bei Null, die ersten drei Punkte erhalten die Zählweisen 15, 30 und 40. Erreicht ein Spieler die 40 und erzielt in Folge einen weiteren Punkt, hat er den Satz gewonnen, sofern er zwei Punkte Vorsprung zum Gegner hat. Ein Satz gilt als beendet, sobald ein Spieler 6 Spiele gewonnen hat, wiederum mit zwei Spielen Vorsprung zum Gegner.

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